Wie nachhaltig ist Steinzeug-Keramik wirklich?

Ich liebe Keramik. Sie sieht wunderschön aus, wertet jeden Tisch auf und hat dieses gewisse Etwas – eine Kombination aus Tradition, Handwerk und Ästhetik. Aber wie nachhaltig ist Steinzeug-Keramik eigentlich wirklich? Ist sie die umweltfreundliche Wahl, die wir uns wünschen, oder gibt es da ein paar Schattenseiten? Lasst uns das mal genauer anschauen.

Was ist eigentlich Steinzeug?

Steinzeug ist eine Art von Keramik, die bei höheren Temperaturen gebrannt wird (zwischen 1.200 und 1.300 Grad Celsius – falls jemand mit Zahlen jonglieren will). Dadurch wird das Material dichter und weniger porös als Steingut, sodass es keine Glasur benötigt, um wasserdicht zu sein. Das macht es robuster und langlebiger – zwei Eigenschaften, die für Nachhaltigkeit nicht unwichtig sind.

Steinzeug ist schwerer als Steingut und wird oft für hochwertige Geschirrserien oder sogar Outdoor-Keramik verwendet. Du hast es bestimmt schon in schicken Restaurants oder modernen Küchen gesehen. Doch wie steht es mit der Umweltbilanz?

Die Umweltbilanz von Steinzeug

Lass uns mal die wichtigsten Faktoren anschauen:

1. Herstellung & Energieverbrauch Steinzeug wird bei höheren Temperaturen gebrannt als Steingut, was bedeutet, dass der Energieverbrauch in der Herstellung tendenziell höher ist. Allerdings hat Steinzeug den Vorteil, dass es durch seine Dichte keine zusätzliche Glasur zur Versiegelung benötigt. Zudem hält es deutlich länger als Steingut, sodass es nicht so schnell ersetzt werden muss – was wiederum Ressourcen spart.

2. Langlebigkeit & Robustheit Hier punktet Steinzeug ganz klar. Es ist viel widerstandsfähiger als Steingut und hält auch den einen oder anderen Sturz aus (zumindest auf Teppich oder Holz, Fliesen sind eine andere Geschichte). Das bedeutet, dass du weniger oft neues Geschirr kaufen musst – ein klarer Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit. Bei sorgfältiger Behandlung kann das gute Steinzeug also über Generationen verwendet werden. 

3. Recycling & Entsorgung Wie bei allen keramischen Materialien gilt: Steinzeug ist nicht einfach recycelbar. Kaputte Teller und Tassen landen meist im Restmüll. Aber weil Steinzeug langlebiger ist, entsteht weniger Abfall. Und wenn doch mal ein Lieblingsstück kaputtgeht – vielleicht lässt es sich ja in ein kreatives DIY-Projekt verwandeln?

 

Steinzeug vs. andere Materialien – Wer gewinnt?

  • Plastik? Keine Diskussion nötig. Einfach nein.

  • Glas? Lässt sich recyceln, aber bricht leichter und hat nicht die gleiche Haptik.

  • Metall? Sehr langlebig, aber wenig Charme auf dem Esstisch.

  • Steingut? Hübsch, aber nicht so robust – muss also öfter ersetzt werden.

Wie kannst du Steinzeug nachhaltiger nutzen?

Falls du – so wie ich – von schöner Keramik begeistert bist, gibt es ein paar Tricks, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren:

Qualität statt Quantität – Lieber ein paar hochwertige, handgemachte Stücke als Massenware aus Fernost. ✅ Made in Europe – Das reduziert lange Transportwege und sichert bessere Produktionsstandards. ✅ Gut pflegen – Spülmaschine ist kein Problem, aber achte darauf, dass dein Geschirr keine zu starken Temperaturschwankungen abbekommt. ✅ Kreativ werden – Kaputte Stücke nicht gleich wegwerfen, sondern für Upcycling-Projekte nutzen.

Fazit: Ist Steinzeug nachhaltig?

Ja – zumindest nachhaltiger als viele andere Materialien. Durch seine Langlebigkeit und Robustheit ist Steinzeug eine umweltfreundlichere Wahl als Steingut oder Plastik. Wer auf nachhaltige Keramik setzt, sollte darauf achten, qualitativ hochwertiges und fair produziertes Steinzeug zu kaufen. Dann bleibt die Freude daran auch wirklich lange erhalten.

Was denkst du? Hast du schon nachhaltige Keramik für dich entdeckt oder stehst du noch vor der Entscheidung? Schreib’s in die Kommentare – ich bin gespannt! 😊

 

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